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Wir gratulieren zu den Jubilaren

Wir haben ordentlich was zu feiern.
Nämlich unsere Mitarbeiter! 🎉
  • Marcel ist Maurer und feiert 10jähriges Jubiläum.
  • Bastian ist Dachdecker, hat sich zum Klempner weitergebildet und feiert 10jähriges Jubiläum.
  • Patrick ist Zimmermann und feiert 10jähriges Jubiläum.
  • Jens feiert 15jähriges Jubiläum, ist Zimmermann und hat sich zum Maschinisten weitergebildet. Zurzeit ist er als LKW-Fahrer für die Baustellenlogistik verantwortlich.
  • Lutz Nordmann ist seit 15 Jahren bei uns!
  • Carolin hält die Fäden im Sekretariat zusammen, ist Ansprechpartnerin rund um und im Büro und unterstützt die Geschäftsführung seit 20 Jahren!
  • Martin Herbermann ist Polier und seit 35 Jahren bei uns!
  • Unser Autokranfahrer Willi Stockhoff findet für jedes Lastproblem eine Lösung und das schon seit 35 Jahren!
Wir bedanken uns bei eurer langjährigen Mitarbeit! 🎉
27.08.21
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BUILD DIR DEINE ZUKUNFT

Herzlich Willkommen im #teamgründker

Wir begrüßen unsere neuen Auszubildenden zum Ausbildungsstart 2021! Wir freuen uns, dass ihr da seid und wünschen euch einen guten Start!
v. l.: Cora Kersten (Bauzeichnerin), Michael Nobbe (Dachdecker), Mirco Schlag (Maurer), Nico Gericke (Hochbaufacharbeiter), Burkhard Budke (Prokurist)
unten: Elias Janzen (Ausbaufacharbeiter)
Es fehlen: Arber Abazi (Maurer) & Andreas Krieger (Bauzeichner)

 

11.08.21
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Grundsteinlegung Haus Wibbelsmann, Glandorf

Glandorf. Ein erstes Etappenziel hat der Heimat- und Kulturverein Kultourgut erreicht. Die Rückbauarbeiten am Haus Wibbelsmann in Glandorf sind abgeschlossen. Als Startschuss für die Sanierung wurde nun der Grundstein gelegt.

Das Haus Wibbelsmann direkt an der Kirche ist eines der ältesten Gebäude in Glandorf. Der Wirtschaftsteil des Hauses war bis Ende des 18. Jahrhunderts ein Speicher des Hofes Högemann. Anfang des 19. Jahrhunderts war es Haus- und Hofstätte des Kirchhöfers Niggemann. Später wohnte hier die Familie Jostes, ab 1869 die Familie Wibbelsmann und deren Nachfahren, Familie Beckmann.

Planung ist Familiensache

Seit den 1980er-Jahren stand das Haus Wibbelsmann leer. Im vergangenen Jahr verpachtete die Familie Beckmann es für einen symbolischen Erbbauzins in Höhe von einem Euro pro Jahr an den Heimat- und Kulturverein und ermöglichte damit die Sanierung des baufälligen Gebäudes. Anfang des Jahres wurde mit den Arbeiten begonnen. Die Umbauplanung und Bauleitung ist dabei Familiensache. Denn Bernd Beckmann übernahm, Ururenkel von Friedrich August Wibbelsmann und Geschäftsführer des Bau- und Architekturbüros Sahm in Bramsche.

Bauunternehmer David Grüntker und Architekt Bernd Beckmann bei der Grundsteinlegung im Haus Wibbelsmann in Glandorf. (Foto: Anke Schneider) 

Für Bernd Beckmann ist die Sanierung des Hauses Herzensangelegenheit und Herausforderung zugleich. Das Haus Wibbelsmann ist sein Elternhaus und die Aufgabe, ein altes Haus in Absprache mit dem Denkmalschutz instand zu setzen, groß.

Die Grundsteinlegung war ein feierlicher Akt, zu dem der gesamte Vorstand des Vereins zusammenkam. Michael Salisch hatte eine Kupferkapsel vorbereitet, in die Urkunden über historische und aktuelle Ereignisse, ein Papier mit den Unterschriften des Vereinsvorstandes und ein Exemplar der Neuen Osnabrücker Zeitung eingelötet worden waren. Als Tag für die Grundsteinlegung hatte sich der Verein den 163. Geburtstag von Prof. Dr. Franz Jostes ausgesucht, der im Haus Wibbelsmann geboren wurde,

Abgefaulte Balken im Haus Wibbelsmann zeugen davon, dass die Sanierung nicht mehr länger hätte hinausgeschoben werden können. (Foto: Anke Schneider) 

Der anschließende Rundgang durchs Haus offenbarte, dass die Rettung des Gebäudes nahezu in letzter Minute kam. Erst das Freilegen des Fachwerks gab den Blick auf große und kleine Katastrophen frei, die sich im Stillen hinter Tapete und Putz abgespielt hatten. Durchgefaulte Balken im Ständerwerk zeugen von Feuchtigkeitseinbrüchen. Nachträglich gebaute Kellergänge, eine vor einer Wand endende Kellertreppe und eine Mischung aus älteren und jüngeren Bauteilen an verschiedenen Stellen im Haus verraten, dass mehrere Generationen Hand angelegt und umgebaut haben.

Fenster im September

Im Zuge der Sanierung wurde nun das gesamte Mauerwerk freigelegt. Die Pfannen wurden vom Dach abgenommen, um die Wände zu entlasten. „Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir die Wände sanieren konnten“, sagt Beckmann. Viele neue Balken müssen eingezogen, Fache ausgebessert und Lehmputz, wie er damals verwendet wurde, aufgebracht werden. „Im September kommen die Fenster“, kündigt Vereinsvorsitzender Frank Niermann an. Dann sind die Böden dran, die an vielen Stellen nicht mehr tragen. „Wir werden aber erhalten, was eben zu erhalten ist“, sagt Bernd Beckmann.

Der Vorstand des Heimat- und Kulturvereins bei der Baubesichtigung: (von links) Andreas Pues, Kai Bosecker, Michael Sabisch, Frank Niermann, Ursula Lefken, Henk Hemmesmann, Dieter Heimsath, Vera Sprengkamp, Klaus Irlenbusch und Karl-Heinz Krützkamp. (Foto: Verein Kultourgut)

Im Sommer 2022 soll das alte Haus Wibbelsmann fertig saniert sein. Ein großes Plakat an der Kirche zeigt, wie es aussehen wird. Orientiert haben sich die Vereinsmitglieder an der alten Bausubstanz und an alten Bildern. Die sanft-gelbe Farbe der Fassade wird ebenso bleiben wie das einstige grüne Deelentor, das später durch ein Garagentor ersetzt wurde. Im Wirtschaftsteil gibt es ein etwa 300 Jahre altes, hölzernes Förderrad, mit dem Heu und Stroh auf den Dachboden gezogen wurde. „Vollkommen intakt“, sagt Beckmann stolz. So etwas müsse unbedingt erhalten werden.

Kulturzentrum

Das Haus im Herzen Glandorfs soll eine Begegnungsstätte und ein Kulturzentrum für Glandorfs Bürger werden. Und es wird das Leuchtturmprojekt des erst zehn Jahre alten Vereins Kultourgut. Die Mitglieder können es kaum abwarten, bis das Haus fertig ist. „Wir liegen zum Glück voll im Zeitplan“, sagt Frank Niermann strahlend.

(Neue Osnabrücker Zeitung, 22.07.2021)

22.07.21
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Unser Zimmerermeister Lukas Wiewel im Interview

Glandorfer Lukas Wiewel arbeitet im wohl gefährlichsten Job der Region

Hoch hinaus: Laut Unfallstatistik sind Zimmerer am häufigsten von meldepflichtigen Arbeitsunfällen betroffen.Hoch hinaus: Laut Unfallstatistik sind Zimmerer am häufigsten von meldepflichtigen Arbeitsunfällen betroffen. (Foto: Bauunternehmen Gründker/Lukas Wiewel)

Osnabrück/Glandorf. Manche Jobs sind gefährlicher als andere. Statistiken zeigen, dass das Unfallrisiko bei Zimmerern am Höchsten ist. Besonders dann, wenn es hoch hinaus geht. Einer von ihnen ist der Glandorfer Lukas Wiewel.

„104.000 Meldepflichtige Arbeitsunfälle gab es im vergangenen Jahr deutschlandweit in der Bauwirtschaft und den baunahen Dienstleistungen“, konkretisiert Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention bei der BG Bau. Mit 52 meldepflichtigen Unfällen pro 1000 Vollarbeitern im Jahr 2020 liegt die BG Bau klar über dem Durchschnitt aller gewerblichen Wirtschaftszweige von 23 meldepflichtigen Unfällen pro 1000 Vollarbeitern.

Die meisten tödlichen Unfälle durch Abstürze

„Auf der Baustelle gibt es verschiedene Störfaktoren, wie zum Beispiel den Straßenverkehr und das Wetter“, erläutert Arenz. Die Arbeitsprozesse in der Bauwirtschaft seien dynamisch und können nicht exakt gesteuert werden. Deswegen müssen sich die Arbeiter ständig auf neue Situationen einstellen, was herausfordernd, aber auch spannend sei. Das größte Risiko haben hochgelegene Arbeitsplätze, wie Leitern, Dächer und Gerüste: Das Reich von Dachdeckern, Gerüstbauern und Zimmerern. „Von den 97 tödlichen Unfällen im Bereich der BG Bau im vergangenen Jahr waren 44 Absturzunfälle“, so Arenz. Damit ist es die häufigste Ursache für tödliche Unfälle.

Hoch über den Dächern ist der Arbeitsplatz der Zimmerer. (Foto: Bauunternehmen Gründker/Lukas Wiewel)

„Seit mehreren Jahren haben Zimmerer die höchste Unfallquote von 140 meldepflichtigen Arbeitsunfällen pro 1000 Vollarbeiter“, berichtet Arenz weiter. Das seien pro Jahr 6000 meldepflichtige Unfälle, jeder achte Zimmerer sei jährlich betroffen. Jedoch: „Die Zahl stagniert seit mehreren Jahren“, berichtet Arenz.

Folgen für Menschen, Kosten und Gesellschaft

„Abstürze verursachen extrem hohes menschliches Leid“, beschreibt er. Neben dem Menschen, der eindeutig im Vordergrund stehe, verursachen Ab- und Durchstürze laut Arenz zudem mit weitem Abstand die meisten Kosten. Dazu komme, dass Verunglückte unter Umständen sehr lange ausfallen oder gar nicht in den Beruf zurückkehren. „Dadurch gehen Fachkräfte verloren.“

Zu den Unfällen kommen noch Berufskrankheiten: Lärmschwerhörigkeit, Asbestose und Lungenkrebs, Verletzungen der Lendenwirbelsäule durch schweres Heben und Tragen. Seit 2015 wird auch Hautkrebs aufgrund der natürlichen UV-Strahlung zu den Berufskrankheiten gezählt.

„Meine Kollegen und ich fühlen uns sicher“

Doch wie sieht es ein Zimmerer selbst? 2008 begann Lukas Wiewel seine Ausbildung zum Zimmerer bei dem Glandorfer Bauunternehmen Gründker. 2017 folgte der Meister. „Ein gewisses Risiko besteht immer, bei allen Berufen“, relativiert Wiewel. Natürlich müsse man aufpassen, aber der Beruf sei nicht grundsätzlich gefährlich. „Meine Kollegen und ich fühlen uns sicher. Und wenn wir uns mal unsicher mit etwas fühlen, dann machen wir das auch nicht. Dann ruft man an und es wird nachgebessert“, erläutert er.

Lukas Wiewel hat bis heute die Entscheidung, Zimmerer zu werden, nicht bereut. (Foto: Sabrina Holthaus)

Im Arbeitsschutz habe sich in den Jahren vieles getan. „Wir sind da gut aufgestellt“, ist Wiewel überzeugt. Auch wenn die Sicherheitsprüfungen und Einweisungen mehr Arbeitsaufwand bedeuten – es sei wichtiger, die Sicherheit der Arbeiter nicht zu vernachlässigen.Was bei einem Unfall passieren kann, hat Wiewel noch nicht am eigenen Körper, aber aus nächster Nähe erlebt. Ein neben ihm stehender Kollege stürzte vom Dach. Er fiel wohl ins Sicherheitsnetz, doch dieses gab nach und so fiel er auf den Boden einer Reithalle. „Da waren wir ziemlich geschockt, an dem Tag ist auch nichts mehr gelaufen“, erinnert sich Wiewel. Der Kollege wurde gleich versorgt und arbeitet nach einer langen Krankenphase wieder als Zimmerer. Wiewel erinnert sich, wie er nach dem Unfall das Dach verlassen hat: „Da bin ich dann ganz vorsichtig gelaufen.“

Hohe Absturzgefahr beim Richten

Besonders gefährlich sei das Richten, also das Aufsetzen des Dachstuhls. „Das birgt eine besonders hohe Absturzgefahr, weshalb es wichtig ist, mit Gerüsten und Netzen das Risiko zu minimieren“, so der Zimmerermeister. Sollte dies aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich sein, greife man auf persönliche Schutzausrüstung wie beispielsweise Sicherheitsgurte zurück.

Doch es gebe auch viel Positives an dem Beruf. „Man sieht das Ergebnis und es bleibt lange erhalten“, beschreibt Wiewel. Dächer betrachten und zu wissen, „da habe ich mitgeholfen“, mache ihn stolz. Der gebürtige Glandorfer hat auf der Suche nach der richtigen Beschäftigung einige Praktika gemacht. Der Beruf des Zimmerers sagte ihm dann sofort zu. „Ich mag die Arbeit mit Holz und die Tradition“, beschreibt Wiewel. Besonders die Restaurierungen findet er interessant. „Das ist immer sehr spannend.“

Safety first: Prävention ist wichtig

Auch Arenz von der BG Bau hat eine Lehre im Bau gemacht. Für ihn ist der Zimmerer ebenfalls ein spannender Beruf. Deshalb sei es umso wichtiger, die notwendigen präventiven Schritte zu gehen, um das Risiko eines Unfalls oder einer Berufskrankheit zu minimieren. „Die BG Bau arbeitet in der Prävention eng mit Verbänden der Bauwirtschaft zusammen. So wurden lebenswichtige Regeln entwickelt“, beschreibt Arenz.

„Die individuelle Unfallgefahr ist in erster Linie davon abhängig, wie die Vorgaben des Arbeitsschutzes eingehalten werden. Denn werden diese konsequent umgesetzt, dann kann in allen Bereichen auch sicher gearbeitet werden“, sagt Birte Hagedorn von der BG Bau zu der Thematik. Auslöser von Unfällen seien oft Unwissenheit, Routinen oder Bequemlichkeit. Deswegen habe man bei der BG Bau ein verhaltensorientiertes Präventionsprogramm ins Leben gerufen, um für die Gefahren und Risiken zu sensibilisieren. „In diesem Kontext stellen wir anhand echter Beispiele vor, wie wichtig Arbeitssicherheit auf Baustellen ist und wie schnell eine Unachtsamkeit zu einem Unfall führen kann, der Menschen für ihr Leben prägt.“

Dazu, so Arenz, habe man ein Arbeitsschutzprämiensystem, um innovative Sicherheitstechniken zu fördern. „Der Arbeitsschutz muss mitgedacht werden und in den Montageprozess einfließen“, erläutert er. (NOZ: Sabrina Holthaus, Stella Blümke)

Neue Osnabrücker Zeitung, 26.06.2021

 

03.07.21
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Wir bauen für die VLO

Verkehrsgesellschaft des Landkreises baut neues Bürogebäude: modern und nachhaltig

Bohmte. Mehr Platz für moderne Büros und eine nachhaltige Energieversorgung: Auf dem Betriebsgelände der Verkehrsgesellschaft des Landkreises Osnabrück (VLO) an der Bremer Straße in Bohmte haben die Bauarbeiten für das neue Bürogebäude begonnen. Bis voraussichtlich Frühjahr 2022 entstehen dort 13 neue Büros und Besprechungsräume.

Für die Architektur ist die Firma Assmann Münster GmbH verantwortlich, der Bau wird erstellt durch den Glandorfer Unternehmer August Gründker Bauunternehmen und Bedachungen GmbH. In einem ersten Schritt ist bereits die ehemalige Stückguthalle abgerissen worden. Auf dieser Fläche entsteht nun das neue, zweigeschossige Bürogebäude. Das Gebäude wird über eine Luftwärmepumpe klimatisiert und verfügt über eine Photovoltaik-Anlage zur Eigenversorgung.

„Die alte Bausubstanz und der Platzmangel im derzeitigen Gebäude haben uns zu sehr eingeschränkt. Mit dem Bau des neuen Bürogebäudes wollen wir moderne Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter schaffen, die den aktuellen Bedürfnissen an ein optimales Arbeitsumfeld gerecht werden“, so VLO-Geschäftsführer Peter Schone. Und Gründker-Geschäftsführer Ansgar Pohlmann ergänzt: „Die Bauarbeiten finden im laufenden Betrieb statt, was bedeutet, dass die Mitarbeiter der VLO weiterhin das alte Verwaltungsgebäude nutzen und dass dabei Begegnungsverkehre zwischen Bussen und Baumaschinen einkalkuliert werden müssen.“ Pohlmann ist sich aber sicher: „Das ist eine Herausforderung, die zu uns passt und die wir gerne meistern.“ Nach Abschluss der Bauarbeiten sollen die restlichen Gebäude abgerissen und die Außenanlagen neugestaltet werden.

von links: VLO-Prokurist Jürgen Werner, Projektleiter Sascha Blumenrode (Firma Gründker), Projektleiter Martin Grave (Firma Assmann), Gründker-Geschäftsführer Ansgar Pohlmann, VLO-Geschäftsführer Peter Schone und VLO-Betriebsleiter Frank Bühning. Foto: VLO

Landkreis Osnabrück, 02.06.2021

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07.06.21